{"id":5135,"date":"2022-01-27T08:00:03","date_gmt":"2022-01-27T08:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/our-stories\/elektromobilitat\/"},"modified":"2024-07-12T11:13:04","modified_gmt":"2024-07-12T11:13:04","slug":"elektromobilitat","status":"publish","type":"unsere-geschichten","link":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/unsere-geschichten\/elektromobilitat\/","title":{"rendered":"Elektromobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Klimawandel \u00e4u\u00dfert sich bereits<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zunahme an Extremwetterereignissen hat sich f\u00fcr viele im Jahr 2020 und 2021 im allt\u00e4glichen Leben schon bemerkbar gemacht. F\u00fcr einige, die Waldbr\u00e4nde und \u00dcberflutungen erfahren mussten, ist der Klimawandel bereits eine Katastrophe. So m\u00fcssen wir im Rahmen unserer M\u00f6glichkeiten die F\u00f6rderungen und Optionen, die uns der Gesetzgeber zur Bek\u00e4mpfung des Klimawandels bietet, nutzen. Um den Emissionen von Treibhausgasen entgegenzuwirken, hat man sich im Rahmen des Pariser Klimaabkommens eine Begrenzung der globalen Erw\u00e4rmung bis 2050 auf m\u00f6glichst 1,5 \u00b0C gesetzt &#8211; die Europ\u00e4ische Kommission strebt in ihrem Strategiepapier von 2018 Netto-Treibhausgasemissionen von null in der gesamten EU bis zum Jahr 2050 an. Aktuell aber berichtet die Global Climate Crisis Advisory Group von einer durchschnittlichen globalen Zunahme der Durchschnittstemperatur von bereits 1,2 \u00b0C. Insbesondere erw\u00e4rmt sich die Arktis bei einer Zunahme von 3 \u00b0C seit 1860 schneller als erwartet [6].<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fig-1-b874b9ba.png\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Abbildung 1: Verst\u00e4rkte Zunahme der Temperaturen in der Arktis (Quelle: CCGA [6])<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verkehr ist f\u00fcr fast 30 Prozent der gesamten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen der EU verantwortlich. Hiervon entfallen alleine 72 Prozent auf den Stra\u00dfenverkehr. Die EU hat sich das Ziel gesetzt, die Verkehrsemissionen bis 2050 um 60 Prozent gegen\u00fcber dem Stand von 1990 zu senken [7]. Als vielversprechende L\u00f6sung bietet sich die Elektrifizierung des Verkehrs und die Verwendung von erneuerbaren Energiequellen an.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lebenszyklusanalysen (LCA) von E-Autos zeigen geringeren CO<\/strong><sub>2<\/sub><strong>-Fu\u00dfabdruck als konventionelle Autos<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr diesen Blog hat der Autor f\u00fcnf aktuelle Studien zum \u201ePro und Kontra\u201c von E-Autos ausgewertet. Diese wurden von unabh\u00e4ngigen Organisationen erstellt (siehe Quellenverzeichnis). In allen f\u00fcnf Studien ergab sich die zentrale Aussage, dass die Nachhaltigkeit und damit der CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck von E-Autos gegen\u00fcber konventionellen Autos im Wesentlichen von dem Anteil des verwendeten \u00d6kostroms, sowohl bei der Herstellung als auch bei dem Fahrbetrieb abh\u00e4ngt. In zur\u00fcckgelegten Kilometern ausgedr\u00fcckt: Ein E-Auto, das mit einem Mix aus Kohle- und \u00d6kostrom gefahren wird, gleicht die Differenz der Emissionen gegen\u00fcber einem konventionellen Auto erst ab ca. 30.000 km aus [4]. Hierbei ist anzumerken, dass in Zukunft der Anteil von \u00d6kostrom im Deutschen Stromnetz zunehmen wird &#8211; gem\u00e4\u00df dem Ziel der Bundesregierung ist ein Anstieg auf mindestens 65 Prozent bis 2030 geplant. Auch im Bereich der Herstellung von Fahrzeugbatterien sind erhebliche technologische und umweltspezifische Fortschritte zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"896\" height=\"684\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fig-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5119\" srcset=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Fig-2.png 896w, https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Fig-2-300x229.png 300w, https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Fig-2-768x586.png 768w\" sizes=\"(max-width: 896px) 100vw, 896px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Abbildung 2: Kohlenstoffdioxid-Emissionen \u00fcber den gesamten Lebenszyklus am Beispiel eines Pkw der Kompaktklasse (Quelle: BMU [1])<\/em><br><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"813\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.05.42-1024x813.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5121\" srcset=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.05.42-1024x813.png 1024w, https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.05.42-300x238.png 300w, https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.05.42-768x610.png 768w, https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.05.42-1536x1220.png 1536w, https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/15\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.05.42.png 1632w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Abbildung 3: Treibhausgasemissionen im Lebenszyklus eines mittelgro\u00dfen konventionellen PKWs (ICEV) und eines mittelgro\u00dfen batteriebetriebenen E-Autos (BEV) in Europa im Jahre 2021 verglichen mit den erwarteten Emissionen in 2030. Die schwarzen vertikalen Striche stellen den Unterschied zwischen den offiziellen Zielen der Europ\u00e4ische Union und die des Pariser Klimaabkommens dar (Quelle: International Council on Clean Transportation [5]).<\/em><br><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fig-4.png\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Abbildung 4: Die nachhaltigen Energiequellen \u00fcberwiegen bereits bei der Stromerzeugung in Europa (Quelle: Agora Energiewende and Ember [8])<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00f6rderprogramme f\u00fcr Ladeinfrastruktur<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf Basis der F\u00f6rderrichtlinie Elektromobilit\u00e4t f\u00f6rdert das Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) batterieelektrische Mobilit\u00e4t. Dieses Jahr (2021) k\u00f6nnen F\u00f6rderantr\u00e4ge zu den Bereichen E-Ladepunkte, E-Fahrzeuge und Konzepte gestellt werden. Es werden sowohl \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Ladeinfrastrukturen f\u00fcr Elektrofahrzeuge als auch private Ladepunkte gef\u00f6rdert [10].<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00f6rderung \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Ladeinfrastruktur<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Programm \u201eLadeinfrastruktur vor Ort\u201c vom 24.03.2021 setzt das BMVI das vorherige Programm fort. Die F\u00f6rderung soll insbesondere kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen f\u00f6rdern in Elektromobilit\u00e4t zu investieren. Antr\u00e4ge daf\u00fcr k\u00f6nnen bis zum 31.12.2021 gestellt werden [10].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gef\u00f6rdert werden Normalladepunkte mit einer Leistung bis zu 22 kW sowie Schnellladepunkte mit einer Leistung von mehr als 22 kW, an denen ausschlie\u00dflich mit Gleichstrom (DC) geladen wird. Auch die Kosten f\u00fcr dazugeh\u00f6rige Netzanschl\u00fcsse bzw. Kombinationen aus Netzanschluss und Pufferspeicher sind f\u00f6rderf\u00e4hig. Mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Haushaltsmitteln sollen bis Ende 2025 mindestens 50.000 Ladepunkte (davon mindestens 20.000 Schnellladepunkte) errichtet werden [10].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Informationen zu den laufenden Antrags- und Bewilligungsverfahren k\u00f6nnen auf der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bav.bund.de\/DE\/4_Foerderprogramme\/6_Foerderung_Ladeinfrastruktur\/Foerderung_Ladeinfrastruktur_node.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Homepage<\/a>&nbsp;der Bundesanstalt f\u00fcr Verwaltungsdienstleistungen eingesehen werden. Zus\u00e4tzlich bieten manche Bundesl\u00e4nder eine eigene F\u00f6rderung der Ladeinfrastruktur an.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.15.08.png\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Tabelle 1: Ladeinfrastruktur \u00f6ffentlich zug\u00e4nglicher Ladepl\u00e4tze<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">F\u00f6rderung privater Ladeinfrastruktur<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\ufeffIn Erg\u00e4nzung zum bestehenden Programm zur&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.adac.de\/rund-ums-fahrzeug\/elektromobilitaet\/kaufen\/foerderung-elektroautos\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">F\u00f6rderung f\u00fcr Elektroautos<\/a>&nbsp;unterst\u00fctzt das BMVI auch private Grundst\u00fccksbesitzer im Wohnungsbau. Mieter, Eigenheimbesitzer und Vermieter k\u00f6nnen 900 Euro pro Ladepunkt beim Einbau privater Ladestationen beantragen. Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, die Ladestationen f\u00fcr eine gewerbliche Nutzung errichten wollen (z. B. als Kundenpark-pl\u00e4tze oder zum Laden von Dienstfahrzeugen).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich ist die F\u00f6rderung an folgende Bedingungen gekn\u00fcpft:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Ladestation muss \u00fcber eine Normalladeleistung von 11 kW verf\u00fcgen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Strom muss ausschlie\u00dflich Strom aus erneuerbaren Energien nutzen; zum Beispiel direkt aus der eigenen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.kfw.de\/inlandsfoerderung\/Privatpersonen\/Bestandsimmobilie\/F%C3%B6rderprodukte\/Eneuerbare-Energien-Standard-(270)\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Photovoltaik-Anlage<\/a>&nbsp;oder \u00fcber den Energieversorger.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Ladestation muss&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.adac.de\/rund-ums-fahrzeug\/elektromobilitaet\/laden\/elektroauto-laden-wallbox-faq\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">intelligent und steuerbar<\/a>&nbsp;sein. So soll eine \u00dcberlastung der \u00f6rtlichen Stromnetze vermieden werden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gef\u00f6rdert werden die Wallboxen bzw. Ladestation sowie das Energie- und Lademanagementsystem zur Steuerung der Ladestationen und der elektrische Anschluss inklusive Installation durch einen Elektriker. Beantragen kann man das Geld bei der KfW \u00fcber das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.kfw.de\/inlandsfoerderung\/Privatpersonen\/Bestehende-Immobilie\/F%C3%B6rderprodukte\/Ladestationen-f%C3%BCr-Elektroautos-Wohngeb%C3%A4ude-(440)\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zuschussportal<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.15.22.png\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Tabelle 2: Ladeinfrastruktur privater Ladepl\u00e4tze<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>E-Ladestationen bei der Green Building-Zertifizierung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">BREEAM<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">BREEAM ist ein weitverbreitetes britisches System zur Beurteilung und Zertifizierung von \u00f6kologischen Geb\u00e4uden. Unter der Vielzahl an verschiedenen Credits, die zur Beurteilung eines Projektes zur Auswahl stehen, bietet sich der Credit \u201eAlternative Verkehrsmittel\u201c an. Dort k\u00f6nnen Punkte, je nach Systemvariante (Neubau oder Bestand), f\u00fcr die Einrichtung bzw. den Betrieb von E-Ladestationen verliehen werden. Bedingung ist, dass Elektroladestationen f\u00fcr mindestens 3% der gesamten Parkpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stehen. Weiterhin ist zu zeigen, dass die eingesetzten E-Fahrzeuge einen geringeren CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df im Lebenszyklus haben als konventionelle Fahrzeuge. Aufgrund von Fortschritten in der Batterietechnik und einen zunehmend besseren nachhaltigen Strommix ist man mittlerweile in der Lage, hierzu die n\u00f6tigen Daten\/Nachweise zu bekommen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">LEED\u00ae<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">LEED ist ein weitverbreitetes erfolgreiches amerikanisches System, das \u00e4hnlich wie BREEAM die Verwendung von alternativen Fahrzeugen belohnt. Die Systemvariante Building Design and Construction v4 (LEED BD+C v4) verlangt im Rahmen des Credits \u201eGreen Vehicles\u201c, dass 5% der Parkplatzkapazit\u00e4t f\u00fcr alternative Fahrzeuge zur Verf\u00fcgung gestellt werden. F\u00fcr diese Parkpl\u00e4tze muss au\u00dferdem ein Nachlass von 20% an Parkgeb\u00fchren gew\u00e4hrt werden. Hat man sich f\u00fcr die F\u00f6rderung von E-Fahrzeugen entschieden, sind zus\u00e4tzlich 2% der gesamten Parkpl\u00e4tze mit E-Ladestationen bzw. Wallboxen auszustatten. Unter anderem m\u00fcssen die E-Ladestationen Informationen austauschen k\u00f6nnen und f\u00fcr spezielle Anwendungen (z. B. Laden mit Nachtstrom bzw. Laden bei g\u00fcnstigen Stromtarifen off-peak charging) programmierbar sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Geb\u00e4ude-Elektromobilit\u00e4tsinfrastruktur-Gesetz (GEIG)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im M\u00e4rz 2021 ist das \u201eGesetz zum Aufbau einer geb\u00e4udeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur f\u00fcr die Elektromobilit\u00e4t\u201c in Kraft getreten. Es schreibt f\u00fcr den Neubau und f\u00fcr die Sanierung von Wohn- und Nichtwohngeb\u00e4uden eine Mindestanzahl an Stellpl\u00e4tzen vor, die mit der technischen Infrastruktur bzw. mit Ladestationen versorgt sein m\u00fcssen.harging stations.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Neubau<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut GEIG ist beim Neubau von Wohngeb\u00e4uden mit mehr als f\u00fcnf Stellpl\u00e4tzen k\u00fcnftig jeder Stellplatz mit Schutzrohren f\u00fcr Elektrokabel auszustatten. Dies gilt beim Neubau von Nichtwohngeb\u00e4uden mit mehr als sechs Stellpl\u00e4tzen f\u00fcr jeden dritten Stellplatz. Zus\u00e4tzlich ist in Nichtwohngeb\u00e4uden mindestens ein Ladepunkt zu errichten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Renovierung von Bestandsgeb\u00e4uden<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer gr\u00f6\u00dferen Renovierung von bestehenden Wohngeb\u00e4uden mit mehr als zehn Stellpl\u00e4tzen m\u00fcssen alle Stellpl\u00e4tze mit Schutzrohren f\u00fcr Elektrokabel ausgestattet werden. Bei einer gr\u00f6\u00dferen Renovierung bestehender Nichtwohngeb\u00e4ude mit mehr als zehn Stellpl\u00e4tzen muss jeder f\u00fcnfte Stellplatz mit Schutzrohren f\u00fcr Elektrokabel ausgestattet und zus\u00e4tzlich mindestens ein Ladepunkt errichtet werden. Nach dem 1. Januar 2025 ist jedes Nichtwohngeb\u00e4ude mit mehr als zwanzig Stellpl\u00e4tzen zudem mit mindestens einem Ladepunkt auszustatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausnahmen sind unter anderem f\u00fcr Nichtwohngeb\u00e4ude vorgesehen, die sich im Eigentum von kleinen und mittelst\u00e4ndischen Unternehmen befinden und \u00fcberwiegend von ihnen selbst genutzt werden, oder f\u00fcr Bestandsgeb\u00e4ude, wenn die Kosten f\u00fcr die Lade- und Leitungsinfrastruktur sieben Prozent der Gesamtkosten einer gr\u00f6\u00dferen Renovierung \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Glossar<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ladepunkt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ladepunkt ist die Stelle einer Ladeeinrichtung, an der ein einzelnes Elektrofahrzeug angeschlossen wird (siehe Abbildung).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ladeeinrichtung\/Wallbox\/Ladestation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ladeeinrichtungen sind entweder Steckdosen in der festen Installation, die unter Ber\u00fccksichtigung ihrer Dauerstrombelastbarkeit f\u00fcr das Laden von Fahrzeugen geeignet sind oder Lades\u00e4ulen sowie Wandboxen (Wallboxen) zur Installation in Garagen, Carports oder an Stellpl\u00e4tzen, die einen oder mehrere Ladepunkte versorgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fig-5.jpg\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Abbildung 5: Prinzipieller Aufbau der Elektroinstallation f\u00fcr Ladeeinrichtungen von Elektrofahrzeugen<\/em><br><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Laden mit Wechselstrom<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Laden mit Wechselstrom (AC-Laden) wird die elektrische Energie aus dem Wechselstromnetz unter Verwendung von einer oder drei Phasen zun\u00e4chst in das Fahrzeug \u00fcbertragen. Das im Fahrzeug eingebaute Ladeger\u00e4t \u00fcbernimmt die Gleichrichtung und steuert das Laden der Batterie. In den meisten F\u00e4llen wird das Fahrzeug \u00fcber eine geeignete Stromversorgungseinrichtung, z. B. eine AC-Ladestation oder AC-Wallbox, mit dem Wechselstromnetz verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Laden mit Gleichstrom<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Laden mit Gleichstrom (DC-Laden) ben\u00f6tigt eine Verbindung des Fahrzeugs mit der Ladestation \u00fcber ein Ladekabel, wobei das Ladeger\u00e4t in der Ladestation integriert ist. Die Steuerung des Ladens erfolgt \u00fcber eine spezielle Kommunikationsschnittstelle zwischen Fahrzeug und Ladestation.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Induktives Laden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcblich ist derzeit das leitungsgebundene Laden, auch konduktives Laden genannt. Beim induktiven Laden erfolgt die Energie\u00fcbertragung mit Hilfe des Transformatorprinzips. Diese Technologie befindet sich f\u00fcr Elektrofahrzeuge aktuell noch in der Entwicklung und Standardisierung. Aus diesem Grund ist sie kommerziell gro\u00dffl\u00e4chig noch nicht verf\u00fcgbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Normalladen und Schnellladen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Ladevorg\u00e4nge mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW werden als Normalladen bezeichnet. Ladevorg\u00e4nge mit h\u00f6heren Leistungen werden als Schnellladen angesehen. Schnell- und Normalladung werden einander in Zukunft noch st\u00e4rker erg\u00e4nzen. Das Schnellladen mit Gleichstrom (DC) ist geeignet f\u00fcr Langstreckenfahrer in ganz Deutschland, die ihre Elektroautos ohne Umwege und Wartezeiten aufladen k\u00f6nnen. Das Normalladen mit Wechselstrom (AC) ist in erster Linie f\u00fcr Standorte vorgesehen, an denen der Kunde l\u00e4nger verweilt [10].<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Screenshot-2022-01-17-at-15.16.56.png\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Tabelle 3: Ladegeschwindigkeit und Steckvorrichtungen gem\u00e4\u00df EU-Richtlinie<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Combined Charging System<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Fig-6.png\" alt=\"\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em><em>Abbildung 6: Die Typ-2-Variante des \u201eCombined Charging Systems\u201c nach IEC 62196-3 wurde 2013 durch die Europ\u00e4ische Kommission als einheitlicher Standard f\u00fcr ganz Europa festgelegt<\/em><\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ladebetriebsarten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stecker und Kupplungen zum Laden von Elektrofahrzeugen sind europaweit genormt. So wird f\u00fcr die Normalladung mit Wechselstrom (AC) der Typ 2 Stecker eingesetzt. F\u00fcr die Schnellladung mit Gleichstrom (DC) wird der Combo-2-Stecker (CCS) verwendet. Mit welchem Ladekabel und an welchen Lades\u00e4ulen das Elektrofahrzeug aufgeladen werden kann, beschreibt die Ladebetriebsart. Aktuell gibt es vier Ladebetriebsarten, die in der Norm IEC 61851-1 spezifiziert sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"124\" height=\"112\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Picture1-1920w.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-5871\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wechselstromaufladung mit einer genormten Steckvorrichtung, beispielsweise an einer Schutzkonktakt- oder CEE-Steckdose, mit bis zu 16A. Es findet keine Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur statt. Zwingend erforderlich bei dieser Ladebetriebsart ist das Vorhandensein einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (FI-Schutzschalter, RCD [Residual Current Device]).\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"176\" height=\"174\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Picture2-1920w.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-5873\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ladebetriebsart 2 beschreibt das Laden an einer handels\u00fcblichen genormten Schutzkontakt- oder CEE-Steckdose bis maximal 32 A dreiphasig. Dieser Mode zeichnet sich durch die sogenannte In Cable Control and Protection Device (IC-CPD) aus. Diese IC-CPD ist in die Ladeleitung integriert und sorgt als Schutz- und Steuereinrichtung f\u00fcr eine sichere Leistungseinstellung. Zudem sorgt sie f\u00fcr die vorgeschriebene Kommunikation mit dem Fahrzeug.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"182\" height=\"178\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Picture3-1920w.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-5875\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der aktuelle Standard f\u00fcr Wechselstrom-Lades\u00e4ulen gem\u00e4\u00df IEC 61851 ist die Ladebetriebsart 3. Das Laden findet an einer speziell genormten Ladesteckdose statt, die in einer am Netz fest installierten Ladestation oder Wallbox verbaut ist. Alternativ kann am Ladepunkt auch ein fest angeschlagenes Ladekabel vorhanden sein. In der Ladestation sind alle erforderlichen und sicherheitsrelevanten Komponenten verbaut, wie PWM, Kommunikations-modul, FI-Schutzschalter oder der \u00dcberspannungsschutz. Im Mode 3 kann bis zu einem Ladestrom von maximal 63A dreiphasig geladen werden. Dadurch ist eine Ladeleistung bis 43,5kW m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"182\" height=\"178\" src=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Picture3-1920w.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-5875\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Ladebetriebsart beschreibt die Gleichstrom-Aufladung an einer fest installierten Ladestation. Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen befindet sich das Ladeger\u00e4t nicht im Fahrzeug, sondern ist Bestandteil der Lades\u00e4ule. Die Ladeleitung ist ebenfalls fest an der Ladestation angeschlossen. Im Ladebetriebsart 4 kann das Fahrzeug mit zwei verschiedenen Steckvorrich-tungssystemen geladen werden: dem &#8220;Combined Charging System&#8221; (CCS) mit einem Ladestrom von bis zu 200 A und einer Ladeleistung bis 170 kW und dem aus Japan stammenden CHAdeMO-System mit geringerer Ladeleistung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><em>Tabelle 4: Die verschiedenen Ladebetriebsarten<\/em><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">References:<\/h3>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eWie umweltfreundlich sind Elektroautos?, BMU 2021, Ifeu 2020\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eLithium-Ion Vehicle Battery Production, Status 2019 on Energy Use, CO<sub>2<\/sub> Emissions, Use of Metals, Products Environmental Footprint, and Recycling, ivl in cooperation with the Swedish Energy Agency\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eSensitivity Analysis in the Life-Cycle Assessment of Electric vs. Combustion Engine Cars under Approximate Real-World Conditions, University of Applied Sciences, 2020\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li>\u201eVergleich der lebenslangen Treibhausgasemissionen von Elektroautos mit den Emissionen von Fahrzeugen mit Benzin- oder Dieselmotoren, TU Eindhoven, 2019\u201c.<\/li>\n\n\n\n<li>A Global Comparison of the Life-Cycle Greenhouse Gas Emissions of Combustion Engine and Electric Passenger Cars, Georg Bieker 2021 International Council on Clean Transportation, July 2021<\/li>\n\n\n\n<li>Extrem Weather Events in the Artic and Beyond a Global State of Emergency, das Global Climate Crisis Advisory Group CCGA, July 2021<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/headlines\/society\/20190313STO31218\/co2-emissionen-von-autos-zahlen-und-fakten-infografik\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.europarl.europa.eu\/news\/de\/headlines\/society\/20190313STO31218\/co2-emissionen-von-autos-zahlen-und-fakten-infografik<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Agora Energiewende and Ember (2021): The European Power Sector in 2020: Up-to-Date Analysis on the Electricity Transition<\/li>\n\n\n\n<li>Der Technische Leitfaden Ladeinfrastruktur Elektromobilit\u00e4t Version 3, BDEW, DKE,VDE FNN, DKE, 2020,&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.vde.com\/resource\/blob\/988408\/ca81c83d2549a5e89a4f63bbd29e80c6\/technischer-leitfaden-ladeinfrastruktur-elektromobilitaet---version-3-1-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.vde.com\/resource\/blob\/988408\/ca81c83d2549a5e89a4f63bbd29e80c6\/technischer-leitfaden-ladeinfrastruktur-elektromobilitaet&#8212;version-3-1-data.pdf<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Webseite BMVI; F\u00f6rderprogramm Batterie-Elektromobilit\u00e4t&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.bmvi.de\/DE\/Themen\/Mobilitaet\/Elektromobilitaet\/Elektromobilitaet-kompakt\/elektromobilitaet-kompakt.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bmvi.de\/DE\/Themen\/Mobilitaet\/Elektromobilitaet\/Elektromobilitaet-kompakt\/elektromobilitaet-kompakt.html<\/a><\/li>\n\n\n\n<li>Das Geb\u00e4ude-Elektromobilit\u00e4tsinfrastruktur-Gesetz (GEIG)&nbsp;https:\/\/www.dabonline.de\/2021\/05\/21\/geig-gebaeude-elektromobilitaetsinfrastruktur-gesetz-ladestationen-neubau-sanierung\/<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Klimawandel \u00e4u\u00dfert sich bereits Die Zunahme an Extremwetterereignissen hat sich f\u00fcr viele im Jahr 2020 und 2021 im allt\u00e4glichen Leben schon bemerkbar gemacht. F\u00fcr einige, die Waldbr\u00e4nde und \u00dcberflutungen erfahren mussten, ist der Klimawandel bereits eine Katastrophe. So m\u00fcssen wir im Rahmen unserer M\u00f6glichkeiten die F\u00f6rderungen und Optionen, die uns der Gesetzgeber zur Bek\u00e4mpfung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5717,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","tags":[57,117,55,119],"story-type":[67,89],"class_list":["post-5135","unsere-geschichten","type-unsere-geschichten","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","tag-co2","tag-elektrofahrzeuge","tag-saubere-energie","tag-transport","story-type-green-building","story-type-net-zero"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/unsere-geschichten\/5135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/unsere-geschichten"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/unsere-geschichten"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5717"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5135"},{"taxonomy":"story-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/story-type?post=5135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}