{"id":5169,"date":"2022-01-06T08:00:12","date_gmt":"2022-01-06T08:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/our-stories\/innovative-losungen-fur-nachhaltiges-bauen\/"},"modified":"2024-07-12T11:11:53","modified_gmt":"2024-07-12T11:11:53","slug":"innovative-losungen-fur-nachhaltiges-bauen","status":"publish","type":"unsere-geschichten","link":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/unsere-geschichten\/innovative-losungen-fur-nachhaltiges-bauen\/","title":{"rendered":"Innovative L\u00f6sungen f\u00fcr nachhaltiges Bauen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Klimafreundlich und materialeffizient<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bislang hat die Baubranche ausschlie\u00dflich die Reduzierung der Emissionen in der Nutzungsphase der Geb\u00e4ude betrachtet. Doch die bei den Roh- und Baustoffen eingetretene Ressourcenknappheit, Bau- und Abbruchabf\u00e4lle und Emissionen aus ihrer Herstellung sorgen f\u00fcr neuen Druck, auf alternative Materialien und Bauweisen auszuweichen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Artikel zeigen wir anhand dreier Themen, wie die Klimakrise, eine Ressourcenkrise und das gro\u00dfe Abfallaufkommen den Weg f\u00fcr neue L\u00f6sungen in der Baubranche ebnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00d6kobilanz betrachtet gesamten Lebenszyklus<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Steigende Energieeffizienz von Geb\u00e4uden reduziert den Energieverbrauch in der Nutzungsphase, ein wichtiger Schritt zur Reduzierung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen im Geb\u00e4udesektor. Damit gewinnen der&nbsp;<strong>Energieaufwand<\/strong>&nbsp;zur Gewinnung der Rohstoffe, Herstellung der Bauprodukte und ihr Transport an den Bestimmungsort an Bedeutung. Diesen Aufwand bezeichnet man als&nbsp;<strong>graue Energie<\/strong>&nbsp;und die Emissionen entsprechend als .<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach Konstruktion und Effizienzstandard der neu errichteten Geb\u00e4ude kann der Anteil der&nbsp;<strong>grauen Emissionen<\/strong>&nbsp;25 bis 40 Prozent an den gesamten CO<sub>2<\/sub>-Emissionen der Nutzungsphase betragen. Konstruktion und Bauart sowie die verwendeten Baustoffe beeinflussen in zunehmendem Ma\u00dfe die Wirkung der Geb\u00e4ude auf unser Klima. Mit klima- und ressourcenschonenden Neubauten k\u00f6nnten in Deutschland j\u00e4hrlich sieben Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalent eingespart werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Bewertung der Klimafreundlichkeit ist es wichtig, die Emissionen des gesamten Lebenszyklus\u2019 der Geb\u00e4ude zu betrachten. Um den Anteil der grauen Energie zu ermitteln, stellen Planer eine softwaregest\u00fctzte&nbsp;<strong>\u00d6kobilanz<\/strong>&nbsp;auf. Diese erfasst alle Materialien, die f\u00fcr den Bau des Geb\u00e4udes vorgesehen sind, mit ihren Eigenschaften und ihrer Lebensdauer. Das Ergebnis ist die Aussage \u00fcber den&nbsp;<strong>\u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck<\/strong>&nbsp;des Geb\u00e4udes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine&nbsp;<strong>positive \u00d6kobilanz<\/strong>&nbsp;zu erzielen ist durchaus machbar. Daf\u00fcr muss das Geb\u00e4ude eine negative CO<sub>2<\/sub>-Jahresbilanz aufweisen. Dies ist durch&nbsp;<strong>eigene Energieerzeugung<\/strong>&nbsp;(zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage) und die Abgabe der \u00fcbersch\u00fcssigen und emissionsfrei erzeugten Energie in das Netz m\u00f6glich. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Nachhaltiges Bauen (DGNB) zeigt einige Praxisbeispiele, die sie als&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.dgnb.de\/de\/themen\/klimapositiv\/ausgezeichnete-projekte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">klimapositive Geb\u00e4ude<\/a>&nbsp;ausgezeichnet hat. Ihre Gemeinsamkeit ist ein geringer Energieverbrauch und eine eigene Energieerzeugung, zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage und innovativen L\u00f6sungen f\u00fcr die W\u00e4rmeversorgung. Dazu geh\u00f6ren z. B. Abw\u00e4rmenutzung aus dem Abwasser und Geothermie als W\u00e4rmequellen f\u00fcr W\u00e4rmepumpen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Beispiele mit positiver Klimabilanz:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.dgnb-system.de\/de\/projekte\/aktiv-stadthaus-speicherstrasse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Aktiv-Stadthaus in Frankfurt am Main<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.dgnb-system.de\/de\/projekte\/rathaus-freiburg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Rathaus Freiburg<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.dgnb-system.de\/de\/projekte\/elobau-betriebsgebaeude-mit-produktionshalle-und-bueros\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Elobau Betriebsgeb\u00e4ude<\/a>&nbsp;mit Produktionshalle und B\u00fcros<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.dgnb-system.de\/de\/projekte\/energyhome1.0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sanierung eines Einfamilienhauses<\/a><\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.dgnb-system.de\/de\/projekte\/schmuttertal-gymnasium-diedorf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Neubau eines Gymnasiums<\/a>&nbsp;in Diedorf<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geb\u00e4ude mit Holzkonstruktionen, zum Beispiel in Holzst\u00e4nderbauweise oder Holz-Hybridkonstruktionen, erzielen eine besonders gute \u00d6kobilanz. Auch der Einsatz von Recyclingbaustoffen und die Wiederverwendung von Baustoffen oder Bauteilen sorgen f\u00fcr eine bessere \u00d6kobilanz. F\u00fcr die Herstellung ist ein verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig geringer Energieaufwand n\u00f6tig, in der Nutzung entstehen geringe Emissionen und eine sp\u00e4tere Verwertung oder weitere Verwendung ist ohne gro\u00dfen Aufwand m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Beispiel f\u00fcr eine solche Bauweise entsteht in Berlin-Neuk\u00f6lln derzeit das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.renggli-international.com\/de\/referenzen\/circular-economy-haus-crclr-berlin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Circular Economy House<\/a>. Es handelt sich um den Umbau eines ehemaligen Lagehauses der Kindl-Brauerei mit Aufstockung in Holztafelbauweise und der Wiederverwendung von Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aus Sand gebaut<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Baubranche verarbeitet Jahr f\u00fcr Jahr&nbsp;<strong>riesige Baustoffmengen<\/strong>. Allein in Deutschland werden j\u00e4hrlich 517 Millionen Tonnen mineralischer Rohstoffe verbaut. Hinzu kommen 26,6 Millionen Tonnen Zement und 5,5 Millionen Tonnen Baustahl. Die Rohstoffe, aus denen diese Baustoffe hergestellt werden, sind weitestgehend ausgebeutet, ihre Lagerst\u00e4tten sind begrenzt oder sie wachsen nicht im gleichen Ma\u00df nach wie sie ben\u00f6tigt werden (Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.dena.de\/fileadmin\/dena\/Publikationen\/PDFs\/2021\/dena-Gebaeudereport_2021_-_Fokusthema_Ressourcen_im_Bauwesen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">dena Geb\u00e4udereport 2021<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sand ist nach Wasser der&nbsp;<strong>zweitwichtigste Rohstoff<\/strong>&nbsp;der modernen Gesellschaft, denn ohne Sand kein Beton. Er wird aber auch f\u00fcr mineralische Putzarten, Estrich und Fensterglas gebraucht. Auch andere Branchen, zum Beispiel f\u00fcr Hersteller von Computerchips und Solarzellen, haben einen sehr gro\u00dfen Bedarf. J\u00e4hrlich werden weltweit 15 Milliarden Tonnen Sand abgebaut &#8211; eine unvorstellbare Menge. Die gro\u00dfe Nachfrage f\u00f6rdert weltweit den Raubbau. So werden Lebensr\u00e4ume von Mensch und Tier zerst\u00f6rt, Fl\u00fcsse verschmutzt und Str\u00e4nde verschwinden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der in Deutschland verarbeitete Sand stammt \u00fcberwiegend aus eigenem Abbau in Sand- und Kiesgruben. Inzwischen m\u00fcssen die Verarbeiter auch auf Importe aus anderen L\u00e4ndern zur\u00fcckgreifen. Es gibt zwar noch gen\u00fcgend Sand, aber es wird immer&nbsp;<strong>schwieriger, neue Abbaufl\u00e4chen zu erschlie\u00dfen<\/strong>. Gr\u00fcnde sind u. a. die Versiegelung geeigneter Fl\u00e4chen oder Nutzungskonflikte. Der Abbau von Sand tr\u00e4gt zur Zerst\u00f6rung der Biodiversit\u00e4t bei, mit gravierenden Folgen f\u00fcr unser Leben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Innovative Baul\u00f6sungen ohne Sand<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geb\u00e4ude mit geringem Sandanteil zu bauen, ist m\u00f6glich. Ein Teil des Sandes kann durch die Verwendung von&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.envirosustain.com\/recycling-von-beton-und-zement\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Recycling-Beton mit rezykliertem Bauschutt<\/a>&nbsp;als Zuschlagstoff ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer auf Sand verzichten m\u00f6chte, baut mit Holz und spart so den Einsatz von Beton. Holz oder holzbasierte Baustoffe und Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen lassen sich in vielen Bauteilen einsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Forscher von vier Fraunhofer-Instituten haben im Projekt&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.baucycle.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BauCycle<\/a>&nbsp;ein Verfahren zur Gewinnung einer Alternative zu Sand aus Bauschutt entwickelt. Daraus lassen sich zum Beispiel neue Porenbeton Steine herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine innovative L\u00f6sung bietet das kanadische Startup&nbsp;<a href=\"https:\/\/carbicrete.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">CarbiCrete<\/a>. Sie verwenden die bei der Stahlproduktion anfallende Schlacke als Mahlgut und ersetzen damit den Zement als Bindemittel bei der Betonherstellung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das amerikanische Startup&nbsp;<a href=\"https:\/\/biomason.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Biomason<\/a>&nbsp;beschreitet einen alternativen Weg. Sie z\u00fcchten ihren Biozement mit Hilfe nat\u00fcrlicher Mikroorganismen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Urban Mining &#8211; Verringerung der Abfallmenge und Schutz der Ressourcen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Baubranche geh\u00f6rt in Deutschland zu den gr\u00f6\u00dften Abfallproduzenten. Jedes Jahr fallen 209 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabf\u00e4lle an \u2013 52 Prozent des gesamten deutschen Abfallaufkommens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wiederverwertete oder recycelte mineralische Baustoffe werden zurzeit \u00fcberwiegend im Stra\u00dfen- und Wegebau oder beim Bau von L\u00e4rm- und Sichtschutzw\u00e4llen verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Potential zur Wiederverwendung verbauter Rohstoffe liegt heute bei sieben Prozent. Bei positiven Rahmenbedingungen sieht das Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung BBSR die Chance, das Potential auf 20 Prozent anzuheben (Quelle:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.dena.de\/fileadmin\/dena\/Publikationen\/PDFs\/2021\/dena-Gebaeudereport_2021_-_Fokusthema_Ressourcen_im_Bauwesen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">dena Geb\u00e4udereport 2021<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Initiativen besch\u00e4ftigen sich inzwischen mit der&nbsp;<strong>Wiederverwendung von Bauteilen und Bauprodukten<\/strong>. Bevor ein Geb\u00e4ude abgerissen oder saniert wird, untersuchen sie die Bauteile (z. B. Fenster, T\u00fcren oder Treppensegmente) auf die M\u00f6glichkeit zur Verwendung in einem anderen Geb\u00e4ude. Dies verringert das Abfallaufkommen und&nbsp;<strong>verbessert die \u00d6kobilanz&nbsp;<\/strong>am neuen Einsatzort, da keine Energie f\u00fcr die Herstellung aufgebracht werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Stuttgarter Startup&nbsp;<a href=\"https:\/\/concular.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Concular<\/a>&nbsp;erfasst und bewertet Materialien in neuen Geb\u00e4uden und in Bestandsobjekten nach R\u00fcckbauf\u00e4higkeit, Wert und Vermittlungswahrscheinlichkeit. Die Ergebnisse speichern sie in einem&nbsp;<strong>Materialpass und einer Datenbank f\u00fcr einen sp\u00e4teren R\u00fcckbau<\/strong>. F\u00fcr die Eigent\u00fcmer verringern sich dadurch die R\u00fcck- oder Umbaukosten. Planer und Bauherren k\u00f6nnen in der Datenbank nach geeigneten Bauprodukten suchen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zirkul\u00e4res Bauen &#8211; R\u00fcckbau einplanen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neue Geb\u00e4ude werden so geplant und gebaut, dass sie sp\u00e4ter komplett oder teilweise abgebaut und ihre Bauteile in neuen Geb\u00e4ude wiederverwendet werden k\u00f6nnen. Diesen Ansatz bezeichnet man als&nbsp;<strong>zirkul\u00e4res Bauen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So werden Stoffkreisl\u00e4ufe geschlossen, die Bauschutt und Abfallmengen verringert, Ressourcen geschont und Emissionen reduziert. Ein Gewinn f\u00fcr Mensch und Natur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Beispiel f\u00fcr&nbsp;<strong>kreislauforientiertes Bauen<\/strong>&nbsp;ist das&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.cityfoerster.net\/projekte\/recyclinghaus_-218-1.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Recycling Haus<\/a>&nbsp;der Architekten Cityf\u00f6rster in Hannover. Zum Einsatz kamen zahlreiche recyclingf\u00e4hige Bauprodukte genauso wie bereits recycelte Materialien und gebrauchte Bauteile. Letztere stammen teilweise aus Best\u00e4nden der Bauherrin oder aus lokalen Objekten. Die recyclinggerechte Bauweise erm\u00f6glicht einen sp\u00e4teren Abbau von Bauteilen ohne Einbu\u00dfen an Qualit\u00e4t sowie eine sortenreine Trennung von Baustoffen nach dem Ende ihrer Lebensdauer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Weitere Beispiele f\u00fcr zirkul\u00e4res Bauen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/deavita.com\/wohnen\/architektur\/haus-aus-recyclingmaterial-nachhaltiges-bauen-effizienzhaus.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Plusenergiehaus aus Recyclingmaterial<\/a>&nbsp;in Tel-Aviv, Israel<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/nest-umar.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wohnmodul f\u00fcr Urban Mining &amp; Recycling<\/a>&nbsp;(UMAR, Schweiz) von Werner Sobek<\/li>\n\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.eerkesarchitects.com\/scavenger-studio\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Scavenger Studio<\/a>, Washington, USA<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachhaltiges Bauen bedeutet mehr als nur die Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Nutzungsphase. Bereits in der Konzeption und Planung muss die Nachhaltigkeit mit der Ber\u00fccksichtigung emissionsarmer und ressourcenschonender Produkte mitgedacht werden. Mit dem Einsatz von Holzkonstruktionen oder nachwachsenden Rohstoffen l\u00e4sst sich die \u00d6kobilanz genauso verbessern wie mit dem Einsatz von recycelten Baustoffen oder der Wiederverwendung von ganzen Bauteilen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lesen Sie in Teil 2: Nachhaltig bauen \u2013 worauf muss ich achten, welche Materialien und Zertifizierungen gibt es und was sagen sie aus.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimafreundlich und materialeffizient Bislang hat die Baubranche ausschlie\u00dflich die Reduzierung der Emissionen in der Nutzungsphase der Geb\u00e4ude betrachtet. Doch die bei den Roh- und Baustoffen eingetretene Ressourcenknappheit, Bau- und Abbruchabf\u00e4lle und Emissionen aus ihrer Herstellung sorgen f\u00fcr neuen Druck, auf alternative Materialien und Bauweisen auszuweichen In diesem Artikel zeigen wir anhand dreier Themen, wie die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":5743,"parent":0,"menu_order":0,"template":"","tags":[],"story-type":[],"class_list":["post-5169","unsere-geschichten","type-unsere-geschichten","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/unsere-geschichten\/5169","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/unsere-geschichten"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/unsere-geschichten"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5743"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5169"},{"taxonomy":"story-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.envirosustain.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/story-type?post=5169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}