Während des gesamten Sommers werden wir wöchentlich Beiträge auf LinkedIn und Instagram zu wichtigen Themen im Zusammenhang mit ESG (Umwelt, Soziales und Governance) und Immobilien veröffentlichen.
Eines unserer strategischen Ziele für 2022 ist es, mehr ESG-Schulungen für unsere Mitarbeiter, Kunden und die gesamte Branche anzubieten. Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit können nur durch Zusammenarbeit, Transparenz und Wissensaustausch erzielt werden. Wir hoffen, dass diese Initiative einen positiven Einfluss haben wird und einige interessante Gespräche in Gang bringen kann.
Für die aktuellsten Einblicke werden Themen von ESG-Grundlagen und EU-Verordnungen bis hin zu Top-Tipps, Schlüsselbegriffen und -sprache erörtert.
Unsere Beiträge werden Ihnen viele wertvolle Ressourcen bieten. Folgen Sie uns und nutzen den Hashtag #ESSummerSchool, um nichts zu verpassen und Ihre eigenen Erkenntnisse zu teilen.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Die Länder der Europäischen Union sind alle in der ersten Jahreshälfte zu finden, wobei Rumänien mit dem 11. Juni den spätesten Zeitpunkt aufweist. Im Vergleich zu unseren Nachbarn in der EU liegt Deutschland im Mittelfeld, jedoch stellen die Zahlen klar, dass es in der ganzen Region noch viel zu tun gibt.
Das Bauwesen ist für 39% aller CO2-Emissionen auf der Welt verantwortlich, wobei davon 28% für betriebliche Emissionen (Energiebedarf für das Beheizen, Kühlen und Beleuchten von Gebäuden) anfallen. Die verbleibenden 11% gehen auf die sogenannte graue Energie oder den indirekten Energiebedarf für „Vorprodukte“ der Rohstoffgewinnung und den Energieeinsatz aller angewandten Produktionsprozesse während des gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zurück.
Unsere 3 besten Tipps für den Gebäudesektor wären:
- Wiederverwendung von bestehenden Gebäudestrukturen an Stelle des Baus neuer Gebäude: Ganz egal ob sich um die Renovierung Ihres bestehenden Gebäudes zur Erhöhung der Energieeffizienz (Heiz-, Belüftungs- und Klimaanlagen sowie Beleuchtungs- und Wasserversorgungssysteme) oder die adaptive Wiederverwertung zum Erhalt von historischen Gebäuden handelt, es ergeben sich in beiden Fällen bedeutende Zeit-, Emissions- und Kosteneinsparungen. Sogar wenn es sich um den Bau eines neuen „grünen“ Gebäudes handeln sollte, ist die Nachnutzung eines bereits bestehenden Gebäudes im Zeitverlauf fast immer nachhaltiger, wenn man den Lebenszyklus und die graue Energie berücksichtigt.
- Bauen mit wiederverwendeten oder recycelten Materialien: Viele Baumaterialien können wiederverwendet werden. Hierzu gehören unter anderem Beton, Ziegelsteine/Blöcke, Holz, Pflastersteine, Glas und Metalle. Wenn Baumaßnahmen erforderlich sind, sollte der Fokus auf Ressourceneffizienz gelegt werden, indem man Abfall reduziert, Materialien wiederverwertet oder recycelte Materialien bzw. mittels kohlenstoffarmer Technologien hergestellte Materialien verwendet.
- Völliger Verzicht auf fossile Energieträger: Dies scheint vielleicht ein großer Sprung zu sein, aber die Reduzierung der Emissionen zum Erreichen unserer Nettonullenergie-Ziele (und wiederum zur Verlangsamung des Klimawandels sowie zur Senkung des Bedarfs an natürlichen Ressourcen) erfordert die Nutzung von kohlenstoffarmen Energieträgern als Ersatz für fossile Brennstoffe. Der Wechsel hin zu sauberen Energieanbietern oder die Investition in erneuerbare Energien am eigenen Standort können sowohl die Kosten auf lange Sicht senken als auch den CO2-Fußabdruck deutlich reduzieren.
Die Kernbotschaft besteht darin, dass bereits viele Lösungen bestehen und weitere noch entwickelt werden können, um den Ziel der Klimaneutralität näher zu kommen und den Erdüberlastungstag nach hinten zu schieben, auch wenn die Ressourcen unseres Planeten begrenzt sind.
Sie können hier mehr über den Erdüberlastungstag erfahren.
Wenn Sie Unterstützung dabei bekommen möchten, die Ressourceneffizienz Ihres Portfolios zu verbessern oder eine der oben genannten Maßnahmen umzusetzen, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.